Optik verkauft, Traglast trägt. Die drei Zahlen, die vor jeder Felgenbestellung geklärt sein müssen.
Jede Alufelge hat eine maximale Radlast — bei geländetauglichen Felgen wie unseren OZ-Rädern liegt sie um 1.200 kg je Felge. Das klingt viel, ist aber bei einem auf 3,5 t aufgelasteten Pickup mit Wohnkabine schnell relevant: 2.100 kg Hinterachslast bedeuten 1.050 kg je Rad — viele Design-Felgen aus dem Pkw-Regal sind dafür schlicht nicht freigegeben. Deshalb prüfen wir die Felgentraglast genauso wie den Lastindex des Reifens.
Eine kleinere ET schiebt das Rad nach außen — breitere Spur, satter Stand, mehr Stabilität im Gelände. Aber: Jeder Millimeter nach außen belastet Radlager und Lenkung stärker, und ab einem gewissen Maß fordert das Gutachten Kotflügelverbreiterungen, weil das Rad sonst übersteht. Beim Hilux liegt die Serien-ET um 30; gängige Offroad-Felgen gibt es von ET 47 bis ET 0 — welcher Wert zu Fahrzeug, Reifenbreite und geplantem Einsatz passt, gehört in die Beratung, nicht in den Warenkorb.
Zubehörfelgen laufen in Deutschland über das Teilegutachten: Darin steht je Fahrzeug, welche Reifengrößen auf welcher Felge freigegeben sind und welche Auflagen gelten (Tachoangleichung, Verbreiterung, Traglastnachweis). Eine Felge „passt" also erst dann, wenn die Kombination aus Felge, Reifengröße und deinem Fahrzeugschein im Gutachten steht — alles andere wird ein Einzelabnahme-Projekt. Unsere Hausfelgen mit passenden Gutachten für Hilux und Land Cruiser findest du auf der Reifen-&-Felgen-Seite; zur Größenfrage lohnt der Blick in den Artikel Größere Reifen & Tachoangleichung.
Wir prüfen Traglast, ET und Gutachten für dein Fahrzeug — bevor bestellt wird.
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